BLOGGEN – MUSS DAS SEIN?

BLOGGEN MUSS DAS SEIN

 

Oft werde ich gefragt, ob es nicht ausreicht eine statische Website zu haben und ob es sich überhaupt lohnt einen Blog im beruflichen Kontext zu betreiben. Wenn du dein Business (auch) online betreibst und du dir diese Fragen auch schon gestellt hast, ist dieser Artikel für dich!

 

Warum ein Blog?

“Content ist King!” Diese Phrase hast du bestimmt schon mal gehört. Und auch wenn andere Marketingdisziplinen wie zB Social Media und E-Mail Marketing immer mehr an Popularität gewinnen, darf man nicht vergessen, was ihnen zugrunde liegt: Content.

Content ist nicht etwas, das wir schreiben, um bei Google besser zu ranken. Content ist alles, das eine Botschaft an unsere Empfänger enthält. Content ist sozusagen das Herz unseres Marketings.

Die wichtigsten Marketingziele, die mithilfe von Content Marketing erreicht werden können sind:

  1. Bekanntheit aufbauen und steigern
  2. Website Traffic erhöhen
  3. Direkte Kundengewinnung

So betrachtet ist ein Blog ein Instrument um Content Marketing autonom und strategisch betreiben zu können.

 

Warum ein eigener Blog?

Ich bin überzeugt, dass du für dein Business und alles was dazugehört – wie eben auch dein Content Marketing – eine „Geschäftszentrale“ brauchst, von der aus du deine Kommunikation und dein Marketing betreibst und steuerst. Und es ist selbstverständlich, dass diese Geschäftszentrale ganz in deinen Händen liegt: deine Website und dein Blog

Hier finden deine Besucher alle relevanten Informationen zu dir und deinem Angebot an nur einem einzigen Ort. Hier bestimmst du die Kundenführung, Leadgenerierung und Kundengewinnung. Oder würdest du als potenzieller Kunde den Aufwand betreiben und von verschiedenen Seiten oder Plattformen im Web Informationen zusammenzutragen?

Der Vorteil liegt also klar auf der Hand: dein Haus, deine Regeln!

Betreibst du einen Blog, bist du alleine für den Inhalt und die darauf verwendeten Daten verantwortlich. Das bedeutet auch, dass du einzig und allein die Kontrolle über deine Inhalte hast. Du kannst deinen Blog aufbauen und gestalten, wie du willst und nach Belieben Beiträge löschen, bearbeiten und aktualisieren.

Klar musst du dafür auch einiges an Aufwand (Administration, SEO, Kosten, …) in Kauf nehmen, aber dafür bist du unabhängig und autonom.

 

Neben dem eigenen Blog

Content Marketing beschränkt sich selbstverständlich nicht nur auf deinen Blog. Es gibt unzählige Möglichkeiten deinen Content strategisch zu platzieren und einzusetzen. Nachstehend stelle ich dir einige Möglichkeiten vor. Ich empfehle jedoch, diese nur als zusätzliche (nicht alleinige) Marketingaktivitäten umzusetzen:

Content in sozialen Netzwerken veröffentlichen

Auf Social Media wird gerne ein kurzer Text als Beschreibung des Blogartikels mit dem Link zum Blogpost veröffentlicht. Ohne eigenen Blog kannst du natürlich deinen Content direkt in sozialen Netzwerken teilen. Damit gibst du aber die Nutzungsrechte deiner Texte an das jeweilige Netzwerk ab und du unterliegst immer den dort herrschenden Regeln. Wenn du (noch) keinen eigenen Blog hast, und deine Zielgruppe in einem dieser Netzwerke anzutreffen ist, ist dies eine Möglichkeit (schon mal) mit potenziellen Kunden in Kontakt zu kommen.

“Fremde” Blogartikel kommentieren

Du wirst nicht die oder der Erste sein, der zu deinem Thema Content veröffentlicht. Also kannst du dir themenverwandte Blogs suchen und zu dem einen oder anderen Artikel deine Meinung als Kommentar kundtun. Damit bist du bereits ganz nah an deiner Zielgruppe dran und generierst Backlinks zu deiner Website (- wenn der Blogbetreiber deinen Kommentar genehmigt). Beides ist ein guter Anfang, wenn du dir in deiner Branche einen Namen machen willst. Sei aber vorsichtig und verärgere die Blogbetreiber nicht, denn dann geht diese Strategie für dich nicht auf.

Gastartikel schreiben

Es ist möglich keinen eigenen Blog zu betreiben, sondern Gastartikel auf anderen Blogs zu veröffentlichen. Hier bist du davon abhängig, welche Regeln die Blogger aufstellen und ob du zB überhaupt zu deinen eigenen Produkten verlinken darfst. Außerdem kann der Blogger deinen Gastartikel ohne Vorwarnung wieder löschen. Dafür profitierst du von der Reichweite deiner “Gastgeber”, baust dir wiederum aber auch keine eigene Reichweite auf.

 

Fazit

Der Ort, an dem du Kunden gewinnst und Geld verdienst ist deine Website. Daher ist es IMMER dein Ziel, User auf deine Website zu bekommen. Dort kannst du mithilfe deines Contents von dir bzw deinem Angebot überzeugen, E-Mail Adressen mithilfe deines Freebies sammeln und Produkte verkaufen. Alle weiteren Aktivitäten unterstützen dein Marketing können aber deinen Blog nicht zur Gänze ersetzten. Erfolgreiches Content Marketing bedarf immer einer guten Planung und einer umfassenden Strategie.

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