SALES FUNNEL (Teil 1): WAS DER SALES FUNNEL IST UND WIE ER DIR ZAHLENDE KUNDEN BESCHERT

SALES FUNNEL (TEIL 1) WAS DER SALES FUNNEL IST UND WIE ER DIR ZAHLENDE KUNDEN BESCHERT

Du hast deine Positionierung gefunden, auch schon einen Blog der dafür sorgt, dass deine Website gut besucht wird. Deine Besucher verschlingen die wertvollen Inhalte und hinterlassen regelmäßig Kommentare. Wie schaffst du es jetzt aber Interessenten in zahlende Kunden zu verwandeln? Wenn du dich in dieser Position befindest, solltest du dich mit dem Thema Sales Funnel auseinandersetzen.

Ich möchte dir hier die grundlegenden Bestandteile, den Aufbau, die Struktur und die Zusammenhänge einfacher Sales Funnel näherbringen.

 

Was ist der Sales Funnel?

Sales Funnel ist der Englische Begriff für Verkaufstrichter und bezeichnet ein auf den Kunden fokussiertes Marketing Modell. Der Sales Funnel illustriert den Weg des potentiellen Kunden bis zum Ziel des Funnels: in der Regel dem Kauf des Produktes oder einer Dienstleistung. Da bei jeder Stufe im Sales Funnel die Anzahl der Interessenten abnimmt, wird dieses Modell als Trichter bezeichnet.

 

Was ist das Ziel des Sales Funnel?

Das Ziel ist es, durch bestimmte Prozesse aus der Fülle an Interessenten diejenigen herauszufiltern, die zu zahlungswilligen Kunden transformiert werden können und dir damit Geld einbringen. Dazu musst du die einzelnen Schritte definieren und kannst durch Automatisierung auch noch sehr viel Zeit sparen.

 

Wie ist ein Sales Funnel aufgebaut?

Ein Sales Funnel besteht aus mehreren Ebenen, wobei jede Ebene eine bestimmte Funktion übernimmt. Die Einstiegsebene repräsentiert den Erstkontakt mit deinen Interessenten. Hier herrscht erstmal nur oberflächliches Interesse an deinem Angebot, aber noch keine Kaufbereitschaft. In der mittleren Ebene werden diese Interessenten mit Informationen und Tipps versorgt. Damit wird der Kauf vorbereitet. Im unteren Bereich des Funnels bleiben nur noch Menschen übrig, die sich wirklich für dein Angebot interessieren und ausreichend informiert sind. Diese kaufen dann dein Produkt oder eben nicht.

 

Was ist die Conversion Rate?

Sales Funnel_Konvertierung

In diesem Beispiel siehst du, dass von 100 Besucher einer Kampagne, 10 das Produkt gekauft haben. Das ergibt eine Conversion-Rate von 10 %. Das ist deshalb wichtig zu wissen, weil du so analysieren kannst über welche Werbemittel (E-Mail, Facebook, Print, …) du welche Conversion-Raten und welche Gewinne erzielst. Hast du pro Verkauf zB einen Umsatz von 15,00 €, hättest du in diesem Beispiel 150,00 € Umsatz gemacht. Wenn du jetzt noch die Kosten für die Kampagne – zB 50,00 € – abziehst hättest du am Ende einen Gewinn von 100,00 € gemacht oder mit jedem investierten Euro das Dreifache an Umsatz und das Zweifache an Gewinn gemacht.

 

Klingt super, oder?! Wie du deinen Sales Funnel so aufsetzt, dass du zu zahlenden Kunden kommst erfährst du jetzt:

 

Schritt 1: Wertvolle Inhalte

Wenn du Leser auf deinem Blog hast, sind deine Inhalte bereits so wertvoll, dass du dir um die nötige Aufmerksamkeit schon mal keine Sorgen mehr machen musst. Ist die Anzahl deiner Leser eher mau, dann sorge für relevante und optimal auf deinen Wunschkunden zugeschnittenen Content.

 

Schritt 2: Attraktives Freebie

Jetzt bietest du deinen Interessenten im Tausch gegen ihre/seine E-Mail-Adresse gratis Informationen zu einem speziellen Thema in Form eines eBooks, online Kurses, Webinars, Gutscheins, Beratung, usw an.

Erstelle dein Freebie so, dass der Empfänger einen direkten Nutzen daraus ziehen kann und wähle ein Thema, dass deinen Expertenstatus unterstreicht.

 

Schritt 3: Landing Page

Die Landing page ist eine „Mini-Website“ die losgelöst von deiner Website funktioniert und nur ein einziges Angebot promoted. – dein Freebie. Es gibt keine Ablenkungen durch ein Seitenmenü oder andere Klickmöglichkeiten. Die Informationen auf der Landing Page müssen den Besucher dazu bringen, seine E-Mail-Adresse einzutragen.

Du kannst nur etwas verkaufen, wenn du auch genug qualifizierte Interessenten hast. Online Marketing kann man vereinfacht so darstellen: Ohne Besucher keine Ergebnisse. Also je mehr Besucher, je mehr gesammelte E-Mail-Adressen, je mehr Erstkäufer und damit auch mehr Wiederkäufer.

 

SCHRITT 4: Freebie ausliefern

Wenn Du nun die E-Mail-Adresse eingesammelt hast, geht es weiter mit dem E-Mail-Marketing, wo du als erstes das liefern solltest, was du auf deiner Landing Page versprochen hast: also dein Freebie.

 

Schritt 5: Sales-Funnel aufsetzen

Als nächstes musst du dir Maßnahmen zurechtlegen, um eine Beziehung zu deinen E-Mail-Abonnentenaufzubauen. Diese Maßnahmen ordnest du dann deinem Sales Funnel so zu, dass die Menschen natürlich selektiert und logisch von einem Bereich in den nächsten weitergeleitet werden.

Dein Sales Funnel könnte dann zB so ausschauen:

Sales Funnel_aufsetzen

Der wirklich wichtige und kritische Punkt sind die E-Mail-Follow-ups. Dafür stehen dir eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung: Erinnerungen, spezielle Angebote, Erfolgsstorys, uvm. Außerdem musst du dir überlegen wann (Zeitpunkt) und warum (Anlass) du deine E-Mails versendest. Wenn das E-Mail geöffnet, aber der Link deines Call-to-actions nicht geklickt wurde? Wenn der Leser zwar auf deiner Angebotsseite gelandet ist, aber nicht gekauft hat? Und wie oft willst du in welchem Fall ein E-Mail versenden?

Mehr dazu erfährst du nächste Woche im zweiten Teil meines Blog Artikels. So stay tuned! 😉

 

Fazit

Ein Sales Funnel ist ein äußerst wirkungsvolles Instrument, wenn man ihn richtig aufbaut. Wichtig ist, dass du dir vor dem Aufsetzen deines Sales Funnel alle Schritte, die dein Wunschkunde durchläuft gut überlegst. Biete stets Mehrwert und nerve deine Empfänger nicht. Bleibe glaubwürdig! Verspreche nichts, was du nicht auch halten kannst.
Hast du noch Fragen oder weitere Tipps? Schreibe sie bitte in die Kommentare!

 

 

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