WIE DU INHALTE PLANST, UM DEINE PRODUKTE ZU VERKAUFEN

WIE DU INHALTE PLANST, UM DEINE PRODUKTE ZU VERKAUFEN

Du hast deine Hausaufgaben gemacht und eine Jahres-, Quartals- und Monatsplanung für dein Business erstellt. Du hast dir klare Ziele gesetzt und weißt, welchen Umsatz du machen willst und mit welchen Produkten du eben diesen erreichen wirst.

Dann geht es jetzt an die Umsetzung. Und du fragst dich jetzt: Wie kann ich meine Inhalte zB auf Blog und Social Media so planen und einsetzten, dass sie mich optimal beim Verkauf meiner Produkte oder Dienstleistungen unterstützen?

Bevor du das konkrete Produkt oder die konkrete Dienstleistung kommunizierst und promotest, solltest du folgende 3 Schritte gehen:

 

Mache auf das Thema im Vorhinein aufmerksam

 

1. Mache auf das Thema im Vorhinein aufmerksam

Im besten Fall löst du mit deinem Produkt ein Problem deiner Wunschkunden. Bevor du nun hingehst und aufzeigst, warm dein Produkt perfekt für deine Kunden ist, solltest du erstmal Bewusstsein für das Thema schaffen. Denn die wenigsten Menschen wissen, was genau ihr Problem ist und suchen daher selten nach konkreten Lösungen.

Also beginnst du idealerweise bereits viele Wochen vor dem Verkaufsstart damit Blogartikel, Videos, E-Mails, Social-Media Posts zu veröffentlichen, die sich rund um das Thema des Produktes drehen.

Damit wirst du …

  • als Expertin zu dem Thema wahrgenommen.
  • neue User gewinnen, die genau an diesem Thema interessiert sind.
  • das Vertrauen deiner User zu deinem Produkt-Thema gewinnen.

 

Konzentriere dich auf einen einzigen Kommunikationskanal

 

2. Konzentriere dich auf einen primären Kanal

Um auf das Produkt-Thema aufmerksam zu machen, empfehle ich dir, dich auf einen primären Kanal zu konzentrieren. Hast du bisher richtig viel Zeit und Energie investiert um deine E-Mail-Liste aufzubauen? Dann ist das dein Kanal Nr 1. Oder hast du eine Facebook-Gruppe, in der die Mitglieder dich wirklich schätzen und deine Inputs immer wieder echten Mehrwert schaffen? Dann solltest du dich darauf konzentrieren. Das Gleiche gilt für deinen Blog oder Xing usw.

Das heißt natürlich nicht, dass du andere Kommunikationskanäle ganz außer Acht lassen solltest. Aber realistisch betrachtet, wirst du nicht alles zu 100 % machen können. Daher rate ich dir deinen wichtigsten Kanal 100 %ig zu beherrschen und weitere Kanäle bewusst nach und nach hinzuzuholen.

 

Warum dort anknüpfen solltest, wo du bereits gute Kontakte geknüpft hast

Kennen

Wenn dein Produkt nicht die wollmilchlegende Eiersau ist, werden Menschen, die dich noch nicht kennen auch kaum von dir kaufen.

Sich online kennenzulernen ist mit unter schwieriger als offline. Gerade als Einzelunternehmerin kannst du nicht überall sein und bist damit nicht so leicht greifbar.

 

Mögen

Überleg’ mal, ob du schon mal online von jemandem gekauft hast, der dir nicht sympathisch ist. Wohl kaum, oder?

Versuche nicht jedermanns Liebling zu sein. Bleibe authentisch und sei einfach du. Wenn du das bisher beherzigt hast, bist du auf dem richtigen Weg.

 

Vertrauen

Im Gegensatz zu einem Geschäft in dem du dem Verkäufer oder Berater gegenüberstehst und in die Augen schauen kannst, ist es online schwieriger eine Verbindung aufzubauen. Und ohne Verbindung kann kein Vertrauen entstehen. Und ohne Vertrauen in dich und damit in dein Produkt wirst du nichts verkaufen.

Hast du deine Bemühungen also auf einem Kanal bereits intensiviert und tragen sie dort bereits (erste) Früchte, nutze diesen Vorsprung unbedingt und knüpfe dort an.

Im Durchschnitt braucht es nämlich 7 Kontakte bis es zum Kauf kommt. Also selbst wenn du ein richtig geniales Produkt entwickelt hast, brauchst du eine Vorlaufzeit um Vertrauen aufzubauen, bevor du etwas verkaufen kannst.

 

Biete echten Mehrwert

 

3. Biete echten Mehrwert

Das solltest du inhaltlich auf zwei Arten angehen:

  • Das Problem und seine Folgen und
  • das Ergebnis in den Mittelpunkt stellen.

Ohne dabei das Produkt zu erwähnen oder anzubieten kannst du vorab schon das Problem das dein Produkt löst aufzeigen. Ebenso die Auswirkungen, wenn das Problem nicht gelöst wird und wie das Leben aussehen würde, wenn das Problem nicht mehr besteht.

In Verbindung damit wirkst du schneller vertrauenswürdig, wenn du in deinen Content erste Lösungsansätze einfließen lässt. Du musst ja nicht gleich sagen, wie man das Problem lösen kann, sondern zB was notwendig ist um das Problem zu lösen.

Eine weitere Möglichkeit um Bewusstsein zu schaffen ist eine Fallstudie. Wenn du also schon mal eine Kundin oder einen Kunden dabei unterstützt hast genau das Problem zu lösen, dann kommuniziere das so detailliert wie möglich. Wenn deine Kundin oder dein Kunde will, lasse ihn zu Wort kommen. Denn wenn jemand über dich und deine Arbeit spricht, ist das überzeugender, als aus deinem eigenen Mund.

 

Fazit

Um deine Verkaufsziele für deine Produkte zu erreichen, musst du vorab für das Thema Begeisterung schaffen. Mit nur wenigen und einfach umzusetzenden Strategien kannst du ohne dein Produkt zu erwähnen lange vor dem Verkauf das Thema auf den Tisch bringen und dich für das Thema als relevante Ansprechpartnerin etablieren. Dann hast du zum Verkaufsstart auch die Aufmerksamkeit deiner potentiellen Kunden.

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