TURNIERTANZ UND INTEGRIERTE KOMMUNIKATION: EIN VERGLEICH

Turniertanz_integrierte Kommunikation

 

Vor meinem Leben als Mutter, habe ich den Großteil meiner Freizeit einem Sport gewidmet: dem Turniertanz. Ich habe über 10 Jahre mindestens zwei Mal wöchentlich mehrere Stunden trainiert und zusätzlich mehrmals wöchentlich getanzt, getanzt und wieder getanzt. Die Turniererfolge blieben dabei nicht aus und ich blicke stolz auf eine erfüllte Tanzkarriere im Equality-Dancing zurück.

Sicherlich fragst du dich jetzt warum ich dir das erzähle?! Wenn du dich in irgendeiner Weise schon mal mit Leistungssport beschäftigt hast, weißt du, dass dazu neben viel Zeit und Disziplin auch eine starke Vision und unermessliche Willensstärke notwendig ist. Hinzu kommt, dass man im Tanzsport ein Bild erschaffen und eine Geschichte erzählen muss. Und hier beginnen die Parallelen zur integrierten Kommunikation:

 

Musik vs. Kommunikationsmanagement

Beim Tanzen kommt es auf die Einhaltung des Taktes und des Grundrhythmus sowie um das Bestreben die Musik als Gesamtwerk bewegungsmäßig umzusetzen an. Im Bereich Kommunikation gilt es seinen Takt und Grundrhythmus zu finden und seine Kommunikation in einzelnen Maßnahmen so umzusetzen, dass daraus ein Gesamtwerk, die integrierte Kommunikation entsteht.

 

Balancen vs. Beziehungen

Die tanztypischen Körperpositionen zueinander und die Wechselwirkung der jeweiligen Bewegungsenergien spiegeln sich in der Beziehung zu seinen Stakeholdern wieder: Wie stehe ich zu den einzelnen Dialoggruppen und wie interagiere ich mit ihnen?

 

Bewegungsablauf vs. Maßnahmenkatalog

Jeder Tanz basiert auf verschiedenen Strukturen von Bewegungselementen und daraus entstehenden Verknüpfungen. Das Kommunikationsmanagement bietet eine Fülle an Maßnahmen, die sich je nach Zielsetzung verknüpfen lassen.

 

Charakteristik vs. Corporate Identity

Hier zählt alles, was das Tanzpaar zusätzlich zu den erlernten Fähigkeiten, in seinem Bestreben Musik in Bewegung umzusetzen, zum Ausdruck bringt. In der integrierten Kommunikation steht dem die persönliche “Handschrift” – also Tonalität, Wording und Design – gegenüber.

 

 

Fazit

Ein romantischer Langsamer Walzer, mit perfektem Heben und Senken, geschmeidigem Schwingen und ausdrucksstarken Figuren, die die Musik perfekt interpretieren lassen sich also mit einer hervorragenden Definition der Stakeholder, punktgenauer Zielsetzung und entsprechender Auswahl der Maßnahmen vergleichen. Am Ende entsteht ein harmonisches und konsistentes Erscheinungsbild dem man gerne folgt und das dem Applaus der Zuschauer würdig ist.

 

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