DIE PERFEKTE SEITENLEISTE FÜR DEINEN BLOG

DIE PERFEKTE SEITENLEISTE FÜR DEINEN BLOG II

Die Sidebar (zu deutsch Seitenleiste) ist ein wichtiger Teil deines Blogs. Sie kann dein Design ergänzen und dich dabei unterstützen, deine Blog-Besucher dorthin zu führen, wo du sie gerne haben willst.

Wenn du hier jetzt eine Liste von den Infos erwartest, die du unbedingt in deiner Seitenleiste haben solltest, muss ich dich enttäuschen, denn das ist nicht nur von dir und deinem Business sondern vor allem von deiner Zielgruppe und deinen Zielen abhängig.

Aber es gibt Elemente, die fast immer Sinn machen. Und diese habe ich hier aufgelistet.

Es gibt jedoch eine Sache, die du beachten solltest: Häufig werden die Elemente, die du in deiner Seitenleiste platzierst, erst unter dem Blogartikel angezeigt, wenn der User ein mobiles Gerät (Handy oder Tablet) nutzt. Das geschieht automatisch mit den meisten für Mobilgeräte optimierten Designs, um die Navigation für deine Website-Besucher zu vereinfachen. Beachte das und denke daran, nicht zu viel in deine Seitenleiste hinein zupacken.

 

Sidebar einrichten

Wenn du deine Sidebar einrichten oder reorganisieren willst, kannst du das in zwei Schritten tun.
Erstens: Beantworte die unten stehenden Fragen und finde heraus was deine Prioritäten sind. Und zweitens: Erstelle dir eine Checkliste und stelle sicher, dass du keine der wichtigen Elemente vergisst.

 

Content festlegen

Das regelmäßige Arrangieren und Aktualisieren deiner Seitenleiste ist immer eine gute Idee, weil du damit die Inhalte aktuell hältst und deine Besucher neugierig bleiben.

Wenn du nicht aufpasst, kann deine Seitenleiste aber auch zu einem Endlosprojekt ausufern. Lass dich davon also nicht zu sehr vereinnahmen und ablenken!

 

Was ist der Zweck deines Blogs?

Denke immer an den Zweck, den dein Blog in deinem Marketing und deinem Business erfüllt (oder erfüllen sollte). Welche Botschaft willst du deinen Lesern vermitteln? Willst du deine Geschichte teilen oder Wissen vermitteln? Oder willst du Menschen unterstützen und dich mit ihnen vernetzen?

Wenn du den Zweck genau definiert hast, kannst du ganz einfach Prioritäten für deine Sidebar setzen und beginnen die passenden Inhalte zu organisieren.

 

Was ist deine Priorität #1?

Als du mit deinem Blog gestartet bist, worauf lag da dein Fokus? Hattest du überhaupt einen Fokus?

Frage dich selbst: Wenn neue Besucher auf deinen Blog kommen, was ist das erste was sie von dir sehen sollen? (Abgesehen von deinem hervorragenden Blogartikel?!) Wenn du in erster Linie Geld verdienen willst, dann könntest du vielleicht ein Produkt oder eine Dienstleistung in deine Sidebar packen.

Umso wichtiger dir ein bestimmtes Thema oder Produkt ist, desto weiter oben sollte es in deiner Sidebar zu finden sein. Denn was weiter oben steht, wird häufiger gesehen und gelesen.

Die Hauptspalte deines Blogs dient zur Informationsweitergabe und die Sidebar sollte die Leser dann abholen und weiterführen bzw. zu weiteren Handlungen animieren.

 

Die Sidebar-Checkliste

Sobald du dir im klaren darüber bist was du mit deiner Sidebar erreichen willst und welche Inhalte für dich wichtig sind ist es Zeit in die Umsetzung zu gehen.

 

Hier meine Empfehlungen für deine Sidebar:

 Profilbild
 1
-2 Sätze zu dir und deinem Business
 Link zur “Über-mich”-Seite
 Links zu Social Media
 Links zu beliebten Blogartikeln
 Newsletteranmeldung/Freebie
 E-Mail-Adresse

 

1. Einladendes und authentisches Foto

Falls du in der Hauptspalte deines Blogs kein Foto von dir hast, ist es gut, ein Foto von dir in der Seitenleiste zu platzieren. Wir Menschen können viel einfacher eine Bindung aufbauen, wenn wir ein freundliches Gesicht sehen. Außerdem unterstreicht dein professionelles Bild deine Expertise und zeigt, dass du dich nicht hinter deinen Inhalten versteckst.

 

2. Ein oder zwei Sätze über dich und dein Business

Wenn du ein Foto von dir in deine Seitenleiste einfügst, dann sage auch noch etwas dazu. Stelle dich in ein oder zwei Sätzen vor. Erzähle deinen Lesern wer du bist, was du machst, was auf deinem Blog/deiner Website zu finden ist und wem du weiterhelfen willst.

 

3. Link zur Über-mich-Seite

Verlinke dein Foto oder am Ende des Vorstellungstextes zu deiner “Über-mich”-Seite. So kannst du neugierige Besucher dorthin leiten, wo sie mehr über dich erfahren können.

 

4. Social Media Icons

Social Media Symbole in deine Seitenleiste machen Sinn, wenn du deine Besucher wissen lassen willst, wo sie dir folgen bzw. wo sie dich finden können. Das hat gleich zwei Vorteile für dich: Deine Besucher lernen dich besser und schneller kennen und du gewinnst mehr Follower.

Aber: Verlinke nur die Profile, auf denen du auch wirklich aktiv bist und wo du deinen Usern echten Mehrwert bietest.

 

5. LinkS zu deinen beliebtesten Blogartikeln

Stelle deine beliebtesten Blogartikel ins Schaufenster in dem du zB mittels Bilder zu ihnen verlinkst oder einfach eine Link-Liste erstellst.

 

6. Opt-in Formular

Erinnerst du dich an meine Fragen von oben? Was ist dein wichtigster Call-to-Action für deinen Blog? Wenn du mit deinem Blog neue Interessenten für deine E-Mail-Liste gewinnen willst, ist es wichtig, dass sich Besucher an mehreren Stellen deiner Website in deine E-Mail-Liste eintragen oder für ein Freebie anmelden können. Warum also auch nicht in der Sidebar? Du kannst entweder direkt ein Anmeldeformular integrieren oder mittels Grafik auf die Landingpage deines Freebies verlinken.

 

7. E-Mail-Adresse

Willst du für deine Besucher erreichbar sein? Dann füge auf jeden Fall deine E-Mail-Adresse in deine Sidebar ein.

Das kannst du mit einem Icon lösen oder die E-Mail-Adresse einfach als Text anführen.

 

 

Jetzt bist du dran!

Was hast du in deiner Sidebar? Und warum? Wirst jetzt du etwas hinzufügen oder entfernen? Schreibe einen Kommentar und berichte von deinen Erfahrungen mit der Sidebar deines Blogs!

 

3 Gedanken zu „DIE PERFEKTE SEITENLEISTE FÜR DEINEN BLOG

  1. Inge Schumacher Antworten

    Danke für den Artikel. Schön, das in einem Guss zu haben. Ich beschäftige mich gerade damit wie man auf einer Page die Seitenleiste los wird. Da werde ich bei meinem Theme in html tätig werden müssen…brrr.

    Liebe Grüße
    Inge

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